Waldshut-Tiengen: Bilder vom Kunst- und Handwerkermarkt in Tiengen | SÜDKURIER

2022-05-05 08:58:08 By : Mr. Robert Wang

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Mit köstlichen Dinkelfladen in verschiedenen Variationen direkt aus dem Pizzaofen versorgten Jürgen und Karoline Moller aus Ravensburg die Markbesucher.

Alois Boll vom Förderverein Heimatmuseum Weilheim demonstriert an einem Butterfass aus dem Jahre 1935, wie mühsam früher Butter hergestellt wurde. Im Hintergrund der Verkaufsstand des Fördervereins als „Milchbure vo Wiele“.

Das erste Mal auf dem Handwerkermarkt zu finden war der Stand für Kunstglasbläserei von Andrea und Reinhard Bäz aus Lauscha-Ernstthal aus Thüringen. Viele auserlesene Figuren und Gebilde zeugten von der exzellenten Glasbläserkunst, die von beiden behrrscht wird. Das Paar war sichtlich beeindruckt von der auffallenden Freundlichkeit der Marktbesucher.

Mit Hilfe der Faltkunst Kirigami selbst hergestellte Faltschnittkarten aus Funierholz und Papier, Zirbelsachen aus selbst gehobeltem Zirbelholz sowie historische Glasschreibfedern wurden am Stand von Christel Kling (links) aus Dorsten in Nordrhein-Westfalen angeboten. Unter den Kostbarkeiten waren auch Holzkarten vom Rathaus in Waldshut und vom Storchenturm mit Schloss und Kirche in Tiengen zu finden. Auf dem Bild erwerben die knapp 90-jährige Besucherin Gisela Achmet aus Küssaberg und ihre Nichte Kerstin Milling aus Berlin (rechts) verschiedene Artikel.

Auch für das leibliche Wohl war auf dem Handwerkermarkt bestens gesorgt. Am Stand von Jürgen und Karoline Müller aus Ravensburg gab es Dinkelfladen in vier verschiedenen Variationen.

Die Buchbinderin Iris Haischer aus Freiburg zeigte an einer Heftlade das Fadenheften von Buchseiten im Gegensatz zur Klebebindung. Jeweils vier Blätter mit insgesamt 16 Seiten werden durch Leinenzwirn in Verbingung mit einem Leinenband zusammengeheftet. Das Heften und Zusammenfügen eines Buches von 160 Seiten dauert dabei ungefähr 1,5 Stunden. Iris Haischer kommt schon seit über 20 Jahren zum Tienger Kunst- und Handwerkermarkt.

Die traditionelle Herstellung von Butter, Buttermilch, Rahm und Magermilch nach altem Brauch präsentierte der Förderverein Heimatmuseum Weilheim als „Milchbure vo Wiele.“ Am Stand (von links) Erna Marder, Ingrid Kolafa und Rachel Bächle vom Förderverein.

Rudolf Gampp (links) und Peter Huber, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins Heimatmuseum Weilheim, mit der Kanne, demonstrieren die Gewinnung von Rahm aus der Milch mittels Zentrifuge.

Der Hobby-Seiler Adelbert Mayer aus Bettmaringen bringt seinem Enkel Marius das Seilen bei. Viele verschiedene Sorten aus reinem Hanf oder gemischt mit Kunststoffschnur waren an seinen Verkaufsstand erhältlich.

Er musste nicht lange auf Kundschaft warten. Der pensionierte Polizeibeamte Gustav Gentner aus Altheim/Donau bot vielerlei Holzfiguren aus Lärchenholz an, deren Herstellung er sich in seinem Ruhestand zum Hobby gemacht hat.

Selbst genähte Taschen, Tischdecken, Tischläufer und viele andere genähte Sachen wurden auch dieses Mal von Sabine Granacher aus Schmitzingen angeboten. Auch sie gehört zum festen Stamm der Standbetreiber auf dem Tiengener Kunstmarkt.

Michael Bräuer aus Kürnbach bei Karlsruhe hat seinem prachtvollen Stand für florale Dekoration und Duftzauber mit vielen phantasievollen Kunstartikeln bereichert.

Willi Heinz aus Karlsruhe präsentiert an seinem Stand „Einst und jetzt – nostalgische Spielsachen“ auch legendäre Handpuppen aus früheren Zeiten. Außerdem fertigt er Namensstempel aus Sperrholz und stellte fest: „Die Leute sind alle sehr erfreut, dass endlich wieder einmal etwas stattfindet.“

Am Stand des Frauenvereins Tiengen interessieren sich Doris und Martin Schnee aus Tiengen (rechts) für die angebotenen Bastelartikel. Sie wurden von der stellvertretenden Vorsitzenden des Vereins, Johanna Albrecht, beraten. Neben den selbst hergestellten Bastelsachen bot der Frauenverein auch Kaffee und Kuchen an. Der Erlös wird ausschließlich für soziale Zwecke verwendet.

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